Pflegeausbildung

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FAQ NÖ pflegeausbildungsprämie

für Ausbildungen zur Pflegeassistenz (PA), Pflegefachassistenz (PFA) und zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP)

Die NÖ Pflegeausbildungsprämie soll einen finanziellen Anreiz für Interessierte darstellen, sich in Niederösterreich für einen Pflegeberuf ausbilden zu lassen. Ziel der NÖ Pflegeausbildungsprämie ist die nachhaltige Abdeckung des qualitativen und quantitativen Arbeitskräftebedarfes im Gesundheits- und Sozialbereich im Land Niederösterreich und damit die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung, Pflege und Betreuung der niederösterreichischen Bevölkerung.

Das Land Niederösterreich gewährt für Ausbildungen in Niederösterreich zur Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz oder zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger eine Prämie (12 Mal pro Jahr) jeweils für die Mindestdauer dieser Ausbildung.

  • Für Personen ohne Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* beträgt die Höhe der NÖ Pflegeausbildungsprämie 600 Euro pro Monat.

  • Für Personen mit Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* beträgt die Höhe der NÖ Pflegeausbildungsprämie 420 Euro pro Monat.

Sollten Sie an einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule ein Taschengeld erhalten, so wird der Netto-Betrag des monatlichen Taschengeldes in beiden Prämienvarianten in Abzug gebracht.

MELDEVERPFLICHTUNGEN: Für die Zuordnung zu einer dieser beiden Prämienvarianten müssen Sie bekanntgeben, ob und wenn ja welche Leistungen der materiellen Existenzsicherung* Sie von Seiten des AMS beziehen. Auch während des laufenden Prämienbezugs müssen Sie bei einem „Wechsel“ in eine neue Leistung des AMS diese Änderung der Gesellschaft für Forschungsförderung NÖ (GFF) bekanntgeben.

Bitte setzen Sie sich bei Unklarheiten in Bezug auf Ihre AMS-Leistung, bzw. ob Sie eine Leistung aus der materiellen Existenzsicherung erhalten, mit Ihrer zuständigen AMS-Regionalstelle in Verbindung.

Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.

 

*Auszubildende, die eine Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG, BGBl. Nr. 609/1977) oder dem Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG, BGBl. Nr. 313/1994) während einer Schulungsmaßnahme beziehen, sind Personen mit Bezug

  • des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe § 12 Abs. 5 AlVG
  • der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) gem. § 35 AMSG
  • des Stiftungsarbeitslosengeldes § 18 Abs. 2 lit. 5
  • des Fachkräftestipendiums § 34b AMSG
  • des Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeldes § 26 und 26a AlVG oder
  • des Umschulungsgeldes § 39b AlVG.

Dies betrifft somit (neben Bezieherinnen und Beziehern des Fachkräftestipendiums oder des Weiterbildungs-/ Bildungsteilzeitgeldes)

  • Teilnehmende an sämtlichen vom AMS geförderten und über Träger abgewickelte Bildungsmaßnahmen,
  • an vom AMS finanzierten Aus- und Weiterbildungen (Beihilfe zu den Kurskosten bei Bezug der DLU), an Implacement-, Outplacement- und Zielgruppenstiftungen,
  • an einer Arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) und an Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation.

 

**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht.

Für Personen mit Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* beträgt die Höhe der NÖ Pflegeausbildungsprämie 420 Euro pro Monat (12 Mal pro Jahr) jeweils für die Mindestdauer der Ausbildung.

Sollten Sie an einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule ein Taschengeld erhalten, so wird der Netto-Betrag des monatlichen Taschengeldes in Abzug gebracht.

MELDEVERPFLICHTUNGEN: Bei der Antragstellung müssen Sie bekanntgeben, welche Leistungen der materiellen Existenzsicherung* Sie von Seiten des AMS beziehen.

Bitte setzen Sie sich bei Unklarheiten in Bezug auf Ihre AMS-Leistung, bzw. ob Sie eine Leistung aus der materiellen Existenzsicherung erhalten, mit Ihrer zuständigen AMS-Regionalstelle in Verbindung.

Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.

 

*Auszubildende, die eine Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG, BGBl. Nr. 609/1977) oder dem Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG, BGBl. Nr. 313/1994) während einer Schulungsmaßnahme beziehen, sind Personen mit Bezug

  • des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe § 12 Abs. 5 AlVG
  • der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) gem. § 35 AMSG
  • des Stiftungsarbeitslosengeldes § 18 Abs. 2 lit. 5
  • des Fachkräftestipendiums § 34b AMSG
  • des Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeldes § 26 und 26a AlVG oder
  • des Umschulungsgeldes § 39b AlVG.

Dies betrifft somit (neben Bezieherinnen und Beziehern des Fachkräftestipendiums oder des Weiterbildungs-/ Bildungsteilzeitgeldes)

  • Teilnehmende an sämtlichen vom AMS geförderten und über Träger abgewickelte Bildungsmaßnahmen,
  • an vom AMS finanzierten Aus- und Weiterbildungen (Beihilfe zu den Kurskosten bei Bezug der DLU), an Implacement-, Outplacement- und Zielgruppenstiftungen,
  • an einer Arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) und an Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation.

 

**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht.

Studiengebühren müssen von den Studierenden vorfinanziert werden, werden infolge aber in Höhe der tatsächlich persönlich anfallenden Kosten (Einzahlungsnachweis erforderlich) vom Land NÖ auf Antrag zusammen mit der Prämienzahlung semesterweise refundiert (Keine Refundierung des ÖH Beitrages!).

Sollten die Studiengebühren im Laufe des Semesters von einer anderen Behörde refundiert werden, muss dies der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) umgehend gemeldet werden. Es darf zu keiner Doppelförderung der Studiengebühren kommen. Sollte es zu einer Doppelförderung der Studiengebühren gekommen sein, muss die zuvor durch das Land NÖ refundierte Summe umgehend an die GFF zurückgezahlt werden.

Auszubildende von Lehrgängen der Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und von Lehr-/Studiengängen des gehobenen Dienstes an NÖ Bildungseinrichtungen. Hierbei sind auch Ausbildungsformen, die die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz beinhalten, umfasst.

Ein gemeldeter Hauptwohnsitz in Niederösterreich ist für antragstellende Personen nicht verpflichtend.

Einreichungen für die NÖ Pflegeausbildungsprämie in Höhe von 600 Euro sind
ab 1. September 2022 bei der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) möglich.

Personen mit Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* können den Antrag auf die NÖ Pflegeausbildungsprämie in Höhe von 420 Euro ab 3. Oktober 2022 bei der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) stellen.  

Bitte beachten Sie, dass eine Antragstellung bzw. auch die Nachreichung von Dokumenten für eine Förderung ausschließlich ONLINE (nach vorangegangener Registrierung) möglich ist! Um sich zu registrieren klicken Sie bitte auf den Reiter „Registrierung“.

Nach erfolgter Registrierung loggen Sie sich ein und wählen im Reiter "Förderungen" die NÖ Pflegeausbildungsprämie aus - Sie gelangen direkt zur Beschreibung der Förderung (Voraussetzungen, Einreichfristen, erforderliche Dokumente etc.) sowie zur Möglichkeit der Antragstellung.

WICHTIG: Antragsunterlagen, die per Post oder Email übermittelt werden, können nicht bearbeitet werden!

 

*Auszubildende, die eine Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG, BGBl. Nr. 609/1977) oder dem Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG, BGBl. Nr. 313/1994) während einer Schulungsmaßnahme beziehen, sind Personen mit Bezug

  • des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe § 12 Abs. 5 AlVG
  • der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) gem. § 35 AMSG
  • des Stiftungsarbeitslosengeldes § 18 Abs. 2 lit. 5
  • des Fachkräftestipendiums § 34b AMSG
  • des Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeldes § 26 und 26a AlVG oder
  • des Umschulungsgeldes § 39b AlVG.

Dies betrifft somit (neben Bezieherinnen und Beziehern des Fachkräftestipendiums oder des Weiterbildungs-/ Bildungsteilzeitgeldes)

  • Teilnehmende an sämtlichen vom AMS geförderten und über Träger abgewickelte Bildungsmaßnahmen,
  • an vom AMS finanzierten Aus- und Weiterbildungen (Beihilfe zu den Kurskosten bei Bezug der DLU), an Implacement-, Outplacement- und Zielgruppenstiftungen,
  • an einer Arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) und an Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation.

Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.

**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht.

  • Persönliche Daten/aktueller Meldezettel
  • Schulbesuchs-/Inskriptionsbestätigung einer NÖ Bildungseinrichtung (mit Wintersemester 2022 noch laufend oder startend)
  • Es besteht eine Meldeverpflichtung bei Änderungen dieser Daten (insbesondere Name, Wohnadresse, Ausbildungsstatus wie Unterbrechung, Abbruch, etc., Zuerkennung einer Leistung gemäß Arbeitslosenversicherungsgesetz – AlVG, BGBl. Nr. 609/1977 oder dem Arbeitsmarktservicegesetz – AMSG, BGBl. Nr. 313/1994, Zuerkennung des „Pflegestipendiums“*, Zuerkennung der Studienbeihilfe um eine Doppelförderung der Studiengebühren auszuschließen, etc.)
  • Datenschutzrechtliche Zustimmung betreffend die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Durchführung und Administration der Prämienzuteilung

*Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.

**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht

Anträge auf die NÖ Pflegeausbildungsprämie in Höhe von 600 Euro können fortlaufend
ab 1. September 2022 gestellt werden.

Personen mit Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* können den Antrag auf die NÖ Pflegeausbildungsprämie in Höhe von 420 Euro ab 3. Oktober 2022 bei der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) stellen.  

Die Leistungen werden rückwirkend bis 1. September 2022 ausgezahlt. Es ist daher beispielsweise möglich, erst im Jänner 2023 den Antrag vollständig einzureichen, die Prämie wird dann rückwirkend bis September 2022 ausbezahlt und ab dann monatlich.


*Auszubildende, die eine Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG, BGBl. Nr. 609/1977) oder dem Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG, BGBl. Nr. 313/1994) während einer Schulungsmaßnahme beziehen, sind Personen mit Bezug

  • des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe § 12 Abs. 5 AlVG
  • der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) gem. § 35 AMSG
  • des Stiftungsarbeitslosengeldes § 18 Abs. 2 lit. 5
  • des Fachkräftestipendiums § 34b AMSG
  • des Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeldes § 26 und 26a AlVG oder
  • des Umschulungsgeldes § 39b AlVG.

Dies betrifft somit (neben Bezieherinnen und Beziehern des Fachkräftestipendiums oder des Weiterbildungs-/ Bildungsteilzeitgeldes)

  • Teilnehmende an sämtlichen vom AMS geförderten und über Träger abgewickelte Bildungsmaßnahmen,
  • an vom AMS finanzierten Aus- und Weiterbildungen (Beihilfe zu den Kurskosten bei Bezug der DLU), an Implacement-, Outplacement- und Zielgruppenstiftungen,
  • an einer Arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) und an Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation.

Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.


**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht.

Die Prämie wird nach Antragstellung rückwirkend für bis zu 6 Monate ausbezahlt. Zeiträume vor dem 1. September 2022 sind aber keinesfalls umfasst.

Beispiel: Das heißt, dass bei Ausbildungsbeginn am 1. September 2022 die vollständige Einreichung aller Nachweise spätestens Ende Februar 2023 vorliegen muss, um für den gesamten Zeitraum ab 1. September 2022 die Prämie zu erhalten.

Die Prämie wird monatlich durch die Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) ausbezahlt. Bei Ausbildungen mit Taschengeld wird die Differenz auf 600 Euro bzw. 420 Euro ausbezahlt. Die Studiengebühren werden semesterweise refundiert.

Die Prämie wird für die Mindestausbildungsdauer ausbezahlt.
Bei Teilzeitausbildungen wird der Betrag auf die entsprechende längere Dauer aufgeteilt. Dies bedeutet zum Beispiel bei einer Teilzeit-Ausbildung zur Pflegeassistenz, welche 24 Monate dauert, dass Sie die halbe NÖ Pflegeausbildungsprämie für den gesamten Zeitraum der Ausbildung erhalten.

Antragstellende, die die Ausbildung zur Pflegeassistenz in Teilzeit (berufsbegleitend) absolvieren, müssen im zweiten Ausbildungsjahr einen Folgeantrag stellen.

Antragstellende, die die Ausbildung zur Pflegefachassistenz absolvieren, müssen im zweiten Ausbildungsjahr einen Folgeantrag stellen.

Antragstellende, die die Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin/zum Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger absolvieren, müssen im dritten Ausbildungsjahr einen Folgeantrag stellen.

Antragstellende, die das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege an einer Fachhochschule absolvieren, müssen pro Semester einen Folgeantrag stellen. 

Schülerinnen und Schüler, welche die Ausbildung zur Pflegeassistenz an einer Landwirtschaftlichen Fachschule absolvieren, erhalten die halbe Prämie im 3. und 4. Ausbildungsjahr. Schülerinnen und Schüler, welche die Ausbildung zur Pflegeassistenz an der HLSP Gaming absolvieren, erhalten die halbe Prämie im 4. und 5. Ausbildungsjahr. Schülerinnen und Schüler, welche die Ausbildung zur Pflegefachassistenz an der HLSP Gaming absolvieren, erhalten die halbe Prämie vom 2. bis zum 5. Ausbildungsjahr. Schülerinnen und Schüler, welche die Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin/zum Diplom-Sozialbetreuer Behindertenarbeit oder Familienarbeit mit inkludierter Pflegeassistenz an einer Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) absolvieren, erhalten die halbe Prämie im 1. und 2. Ausbildungsjahr. 

Die (gesamte erhaltene) NÖ Pflegeausbildungsprämie kann zurückgefordert werden, wenn die Ausbildung, für welche die Prämie gewährt wurde, nicht abgeschlossen wird oder die genannten Meldepflichten und Nachweispflichten nicht erfüllt werden. Gravierende Härtefälle werden im Einzelfall bewertet.

Eine Verpflichtung, nach der Ausbildung in Niederösterreich eine der Ausbildung entsprechende Tätigkeit auszuüben, gibt es nicht.

Der Bezug von Studienbeihilfe, Familienbeihilfe oder sonstiger öffentlicher Förderungen und Beihilfen neben der NÖ Pflegeausbildungsprämie ist möglich.

Allfällige steuerrechtliche Verpflichtungen sind allerdings durch die Prämienbezieherinnen und Prämienbezieher zu berücksichtigen.

Für Personen mit Bezug einer Leistung der materiellen Existenzsicherung* beträgt die Höhe der NÖ Pflegeausbildungsprämie 420 Euro pro Monat (12 Mal pro Jahr) jeweils für die Mindestdauer der Ausbildung.

Sollten Sie an einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule ein Taschengeld erhalten, so wird der Netto-Betrag des monatlichen Taschengeldes in beiden Varianten in Abzug gebracht.

Jene Personen, die ab 2023 das neue Pflegestipendium des AMS** erhalten, müssen auch in diese neue Leistung umsteigen. Die NÖ Pflegeausbildungsprämie wird in diesen Fällen mit dem Beginn des AMS Leistungsbezugs eingestellt.

*Auszubildende, die eine Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG) oder dem Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG) während einer Schulungsmaßnahme beziehen, sind Personen mit Bezug

  • des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe § 12 Abs. 5 AlVG
  • der Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) gem. § 35 AMSG
  • des Stiftungsarbeitslosengeldes § 18 Abs. 2 lit. 5
  • des Fachkräftestipendiums § 34b AMSG
  • des Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeldes § 26 und 26a AlVG oder
  • des Umschulungsgeldes § 39b AlVG.

Dies betrifft somit (neben Bezieherinnen und Beziehern des Fachkräftestipendiums oder des Weiterbildungs-/ Bildungsteilzeitgeldes)

  • Teilnehmende an sämtlichen vom AMS geförderten und über Träger abgewickelte Bildungsmaßnahmen,
  • an vom AMS finanzierten Aus- und Weiterbildungen (Beihilfe zu den Kurskosten bei Bezug der DLU), an Implacement-, Outplacement- und Zielgruppenstiftungen,
  • an einer Arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) und an Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation.

Bitte setzen Sie sich bei Unklarheiten in Bezug auf Ihre AMS-Leistung, bzw. ob Sie eine Leistung aus der materiellen Existenzsicherung erhalten, mit Ihrer zuständigen AMS-Regionalstelle in Verbindung.


**Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) hat für das Jahr 2023 ein Pflegestipendium angekündigt. Derzeit ist noch nicht bekannt, welche Leistungen des AMS zukünftig in das angekündigte Pflegestipendium umgewandelt werden. Diese Richtlinien sind bis spätestens Jahresende 2022 zu erwarten. Sobald es eine gesetzliche Regelung gibt, wird diese auf unserer Homepage veröffentlicht

Fragen richten Sie bitte schriftlich an:  

FAQ NÖ Bildungsscheck

Die folgende Information soll die am häufigsten gestellten Fragen in Bezug auf den NÖ Bildungsscheck abdecken.

Der NÖ Bildungsscheck soll einen finanziellen Anreiz für Interessierte darstellen, sich in Niederösterreich für einen Pflege- und Sozialbetreuungsberuf ausbilden zu lassen. Es sollen finanzielle Barrieren, welcher einer Wahl dieser Ausbildung entgegenstehen, abgebaut werden.

Im Wesentlichen müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ausbildung an einer Fachschule für Sozialberufe, einer Schule für Sozialbetreuungsberufe oder an der Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege im Bundesland Niederösterreich
  • Ausbildung zur Heimhelferin oder zum Heimhelfer, zur Fach-Sozialbetreuerin oder zum Fach-Sozialbetreuer sowie zur Diplom-Sozialbetreuerin oder zum Diplom-Sozialbetreuer gem. NÖ Sozialbetreuungsberufegesetz 2007
  • Teilnahme an dieser Bildungsmaßnahme

Es sind sämtliche Ausbildungen zur Heimhelferin oder zum Heimhelfer, zur Fach-Sozialbetreuerin oder zum Fach-Sozialbetreuer sowie zur Diplom-Sozialbetreuerin oder zum Diplom-Sozialbetreuer umfasst, wenn diese an einer Fachschule für Sozialberufe, einer Schule für Sozialbetreuungsberufe oder an der Höheren Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege im Bundesland Niederösterreich absolviert wird.

Dieser ist abhängig von der Höhe des jeweiligen Schulgeldes. Es wird der in der Höhe der tatsächlich entstehenden persönlichen Kosten bis zu maximal € 130,00 pro Monat ein Beitrag zum Schulgeld geleistet.

Der Antrag kann ausschließlich seitens der Schule gestellt werden. Dafür müssen Sie der Schule eine Vollmacht ausstellen, damit diese Ihren Antrag an die förderabwickelnde Stelle Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF) übermitteln kann.

Fragen richten Sie bitte schriftlich an:  

Hilfe zum Dokumenten-Upload

Bei der Antragstellung ist grundsätzlich nur der upload von pdf-Dateien vorgesehen. Sollten Sie keinen Scanner zur Verfügung haben, empfehlen wir die Verwendung der Applikation "Lens" von Microsoft. Mit dieser App können Sie sehr einfach und rasch auch mehrseitige pdf-Dokumente erstellen. Sie benötigen dazu nur ein gängiges Smartphone (Android oder iOS) sowie die Applikation. Mithilfe der Kamera Ihres Handys fotografieren Sie direkt aus der App die gewünschten Dokumente ab und erstellen eine pdf-Datei. Fertig!

Die App finden Sie hier zum Download:

Betriebssystem iOS (Apple iPhone):
App Lens für Betriebssystem iOS

QR Code Appstore

 

Betriebssystem Android (Smartphone z.B. Samsung)
App Lens für Betriebssystem Android 

QR Code GooglePlay

Weitere Fördermöglichkeiten

Sollten Sie bei uns keine passende Förderung gefunden haben, finden Sie hier andere Fördermöglichkeiten sowie Kontaktdaten zu Beratungseinrichtungen:

  • Studienbeihilfenbehörde Österreich
  • NÖ Stiftungsstipendien
  • Arbeitsmarktservice (AMS) Niederösterreich, Landesgeschäftsstelle 
  • MAG Menschen und Arbeit GmbH
  • Förderungen der Arbeiterkammer Niederösterreich, Informationen unter Tel.: 05 7171-29000 oder per Email an  
  • Eine Beratung zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei der Bildungs- und Berufsberatung Niederösterreich, Informationen unter Tel.: 02742/25 0 25 oder per Email an  

Kontakt

Fragen zur NÖ Pflegeausbildungsprämie und zum NÖ Bildungsscheck richten Sie bitte schriftlich an:

Porträt Ansprechperson
Ansprechperson
Pflegeausbildungsprämie & Bildungsscheck
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